Schaut man sich die Nachrichten und Schlagzeilen der letzten Jahre an, fallen immer wieder kuriose und informative Meldungen im Zusammenhang mit "Schädeln" auf. Hier eine Auswahl:

  • 10.08.17 Spiegel-Online
  • Einhörner gab es wirklich!

    Einhorn-Kult? Gab's schon in den Achtzigern. Nur dass die Mythenwesen damals real waren - erschaffen von einem echten Zauberer. Das berühmteste wurde auf US-Tour von Polizisten abgeführt.

    Ganzer Text: http://www.spiegel.de/einestages/magier-oberon-zell-ravenheart-schuf-echtes-einhorn-a-1159574.html

  • 12.01.16 Spiegel-Online
  • Wieso hat der Puma Zähne auf dem Kopf

    In Idaho hat ein Jäger einen Puma mit seltsamer Missbildung erlegt: Aus dem Kopf des Tieres ragt die Spitze eines zweiten Unterkiefers. Wie kann das sein?

    Ganzer Text: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/idaho-missbildung-bei-puma-stammt-von-zwilling-a-1071575.html

  • 16.04.15 Natural History Museum
  • Beweise für Trinkbecher aus Schädelkalotte in Grossbritannien, sogenannte „Skull-Cups“

    Analysis of ancient cadavers recovered at a famous archaeological site confirm for the first time the existence of a sophisticated culture of butchering and carving human remains.

    Ganzer Text: http://www.nhm.ac.uk/press-office/press-releases/palaeolithic-remains-prove-cannibalistic-habits-of-human-ancesto.html

    sowie: http://www.bbc.co.uk/news/mobile/science-environment-12478115

  • 19.01.10 Spiegel-Online/ Welt.de:
  • Klaus Stoertebekers Schädel gestohlen

    Der Schädel vom berühmten Seeräuber Klaus Stoertebeker wurde aus dem Hamburgmuseum Anfang 2010 gestohlen:

    Ganzer Text: http://www.welt.de/vermischtes/article5911941/Klaus-Stoertebeckers-Schaedel-aus-Museum-gestohlen.html

    oder http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,672836,00.html

    Schädel und Gesichtsrekonstruktion von Klaus Stoertebeker (Quelle: www.hamburgmuseum.de)

  • 09.03.10 Dailymail.co.uk:
  • Chinesin wachsen Hörner

    Nicht nur Paarhufer, auch Menschen (in diesem Fall eine 101-jährige Chinesin) bilden manchmal Horn-artige Strukturen am Kopf aus, wie hier zu lesen und zu sehen ist:

    http://dailymail.co.uk/news/worldnews/article-1256398/Chinese-grandmother-grows-devil-horns.html

    oder http://gustafrases.blogspot.nl/2010/07/increible-personas-con-cuernos.html

    oder http://www.mundotkm.com/mx/hot-news/66904/aparecio-una-verdadera-mujer-unicornio-en-china

    Buchtipp:

    Uwe Peter Kanning, der Autor des Buches "Von Schädeldeutern und anderen Scharlatanen", Pabst Science Publishers, 2010, stellt unseriöse Methoden der Psychodiagnostik vor und zeigt, wei raiffiniert Scharlatane vorgeben (und gutes Geld damit verdienen), durch den Einsatz von pseudowissenschaftlichen Methoden, Bewerber bei Vorstellungsgesprächen eindeutig charakterisieren und einschätzen zu können. Ausführlich schildert Kanning die geschichtlichen Entwicklungen von Physiognomik und Phrenologie unter dem Motto: "An ihren Schädeln sollt ihr sie erkennen."

  • 28.02.08 Spiegel-Online:
  • Bachs Gesicht rekonstruiert

    Seine Musik fasziniert bis heute - nun ist Johann Sebastian Bachs Gesicht am Computer neu entstanden. Ein Schädelabguss des Komponisten bildete die Basis der Rekonstruktion. Auf ähnliche Art wurden bereits die Antlitze von Tutanchamun und Störtebecker nachgebildet.

    Ganzer Text: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,538452,00.html

  • 19.11.05 Spiegel-Online:
  • Monstermaus war größer als Stier

    Forscher haben den Schädel eines riesigen Nagetiers entdeckt, das vor Jahrmillionen durch die Sümpfe Südamerikas gestreift sein soll. Die Monstermaus könnte bis zu einer Tonne gewogen haben und hatte mächtige Zähne. Fürchten musste man sie nicht - sie war nur ein harmloser Pflanzenfresser.

    Ganzer Text: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,528720,00.html

  • 16.01.08 Spiegel-Online:
  • Schädelknochen stammen von Beethoven

    In Kalifornien haben Wissenschaftler mehrere Schädelfragmente als Überreste von Ludwig van Beethoven identifiziert. Die Knochen des Komponisten haben eine Odyssee durch die halbe Welt hinter sich.

    Ganzer Text: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,385750,00.html

  • 08.08.08 Spiegel-Online:
  • Neandertaler-Genom analysiert, keine Belege für Sex mit Menschen

    Die Neandertaler waren die nächsten Verwandten des Menschen. Neue Forschungsergebnisse legen aber nahe, dass sich beide nicht besonders nahe gekommen sein dürften. Demnach streiften die Neandertaler als recht disparates Häufchen durch Europa.

    Ganzer Text: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,570861,00.html

    Buchtipp:

    Wer interessiert ist, die Schädel von historischen Persönlichkeiten wie Dichter, Komponisten, Heiligen oder Königen, einmal zu sehen und viel Interessantes über ihr Schicksal zu erfahren, der sollte sich das Buch von Herbert Ullrich, "Schädel-Schicksale, Verlag Dr. Freidrich Pfeil, München 2004, ISBN 3-89937-055-4", zulegen. Es handelt sehr detailliert und gut recherchiert von vielen berühmten Schädeln und lässt erahnen, wie begehrt diese Schädel auch für Diebe und Verehrer waren, und mit wie viel Aufwand ihre Echtheit geklärt wurde bzw. wird. Ein wirklich aufregendes Buch!!!

  • 30.08.07 Spiegel-Online:
  • Diamantschädel bringt Rekord-Erlös

    "Diamonds are forever"? Von wegen! Dass Reichtum vergänglich ist, verkörpert kein Kunstwerk so deutlich wie Damien Hirsts Diamantschädel. Paradox: Das Werk füllte jetzt das Portemonnaie des Künstlers mit einem Rekord-Erlös.

    Ganzer Text: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,503021,00.html

  • 09.08.07 Spiegel-Online
  • Fossilien lassen menschlichen Stammbaum wackeln

    In Afrika sind fossile Knochen aufgetaucht, die nicht ins Bild der menschlichen Evolution passen wollen. Zwei Frühmenschen-Arten, die Forscher bisher in einer Linie gesehen haben, existierten offenbar parallel. Gab es einen unbekannten gemeinsamen Vorfahren?

    Ganzer Text: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,499004,00.html

  • 05.07.06 Spiegel-Online:
  • Inder verliert Teil seines Schädels

    Die eigene Schädeldecke in der Hand zu halten, losgelöst vom Rest des Kopfs: Eine Szene wie aus einem Horrorfilm, nur dass die medizinische Skurrilität real ist und ein Unfallopfer aus Indien berühmt gemacht hat. Die gute Nachricht ist, dass dem Mann neuer Knochen nachwächst.

    Ganzer Text: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,425217,00.html

    Nette Geschichte aus Freiburg:

    In Freiburg wohnte einst ein alter Schmied, dessen junge Frau mit ihrem Geliebten, einem Schmiedegesellen, den Tod des Schmieds beschloss. Die beiden töteten den Ehemann mit einem Schlag auf einen Nagel in den Kopf des Schmiedes, während dieser schlief, versteckten den Nagel unter den Haaren, und niemand bemerkte den Mord. Auch schöpfte niemand Verdacht, als die beiden wenig später heirateten. Als aber aus Platzmangel die Leiche des Ermordeten nach einigen Jahren exhumiert wurde, entdeckte der Totengräber, aufmerksam geworden durch eine Kröte, die merkwürdigerweise aus dem Schädel kroch, den Nagel im Kopf und meldete seine Beobachtung beim Stadtrat. So wurden die beiden Mörder schließlich doch noch ihrer gerechten Strafe zugeführt.

    Was lernen wir daraus: Gottes Mühlen mahlen langsam!!

    Der Schädel des Schmieds mit Nagel und Kröte auf dem "Alten Friedhof" in Freiburg